18 Mitglieder bestiegen in Thun den Car in Richtung Giverola. Aber da fehlen doch noch 3?! Genau die wurden unterwegs in Bern zugeladen und so konnte die Trainingswoche mit 21 Teilnehmer beginnen.

Die zügige Nachtfahrt im Marti Car war angenehm. Samstag früh in Giverola angekommen durften wir schon das erste Mal das Frühstücksbuffet geniessen. Die Einten kribbelte es schon und waren kurze Zeit später schon auf den ersten Velokilometer während die Anderen den Tag eher gemütlich durchbrachten und die Frühlingssonne genossen. Am Sonntag war es dann offiziell so weit und es wurden die Stärke-Gruppen gebildet. Am beliebtesten der Guides war unser Präsident Roger. Er wurde völlig überrant und hätte eine Gruppe von ca. 30 Gästen gehabt. So wurde schlussendlich die Gruppe Roger aufgeteilt und es entstanden mit anderen Guides zwei weitere Gruppen in derselbem Stärkeklasse. Bei bestem Wetter wurden die ersten Kilometer absolviert. Die Guides führten die Gruppen (von gemütlich mit Giovanni und Ruedi,etwas schneller mit Hans und Nyde bis zügig od. ganz schnell mit Mathias od. Bruno), durch die Gegend rund um Giverola. Zurück vom ersten Tag freuten sich die letzjährigen Teilnehmer schon aufs "sprüdele"! Kurze Zeit später waren auch schon die neuen RRRC'ler von diesem Virus gepackt und waren im Hallenbad anzutreffen bevor es zum Z'Nacht Buffet ging. Tag zwei der Montag. Alle waren wiederum bei bestem Velo-Wetter in ihren Tempo-Gruppen unterwegs. Das Wort Tempo war bei einer fast reinen RRC Gruppe das Motto. So wurde dort auch gut und gerne der Kmh Schnitt übertroffen der eigentlich für diese Gruppe bestimmt war. Aber den Jungs machte es mächtig Spass. Hatten sie auch einen hervorragenden Guide Mathias an ihrer Seite der mitgezogen hat. Der Dienstag ist jeweils Ruhetag und so liessen es sich die meisten nicht entgehen das Städtchen Tossa de Mar anzuschauen oder zu shoppen. Andere hingegen wollten den Rythmus nicht verlieren und stiegen für eine kurze Runde aufs Velo. Mittwoch, jede/r ist wieder frisch erholt vom Ruhetag und es wurde wiederum Kilometer um Kilometer so wie Höhenmeter abgespuhlt. Die Tour nach El Angels ist immer wieder schön trotz der Steigung von ca. 10 Kilometer. Die Aussicht die am Schluss dort oben wartet ist aber die Strapazen wert. Zurück in Giverola wurde schon vorausgesagt dass das Wetter für Donnerstag eher schlecht sei und erst am Morgen entschieden werde ob gefahren wird. Nach einer regnerischen Nacht, war der Weg zum Frühstück trocken. So wurde entschieden es wird zur angekündigten Zeit gestartet. Nasse Strassen, Wind und eventuell wieder Regen war den meisten Gästen zu viel und blieben am trockenen. Wer sich für diese Wahl entschieden hat war auf der richtigen Seite. Als ca um 10 Uhr "alle" Gruppen, zum Teil nur 2-3 Teilnehmer inkl. Guides unterwegs waren, schüttete es wie aus Kübeln. Auch das Geburtstagskind Urs, er wurde 47 Jahre jung, lies es sich nicht entgehen und fuhr bei nassen und eher kühlen Temperaturen die 76 Kilometer. Er wurde am Abend jedoch belohnt mit einer Geburtstagstorte und somit waren die Strapazen des Tages vergessen. Die Gruppe Mathias die fast nur aus RRC'lern bestand, war am grössten und zog das Programm durch während die Anderen nochmals ein Ruhetag geniessen konnten. Freitag ist jeweils der Tag der Königsetappen. Gestartet wird früh am Morgen und gefahren wird zwischen 140 Kilometer und über 200 Kilometer. Nachdem es am Donnerstag noch geregnet hat, konnte man am Freitag nochmals trockenes und warmes Wetter geniessen. Von Giverola aus fuhren alle Gruppen in Richtung Girona. Dort wurde die Altstadt durchquert. Enge Gassen und holprige Strassen. Die Einten gönnten sich in Girona ein Kaffeestop die Anderen fuhren durch um ihre Kilometer trocken durchzubringen. Für den späteren Nachmittag war Regen angesagt. So fuhren teils Gruppen ihre 140 Kilometer. Andere 165 Kilometer. Ja und dann gibt es noch solche die über 200 Kilometer fuhren. Leider war um 19 Uhr Nachtessen angesagt sonst hätten diese Gruppen wohl noch mehr Kilometer gefahren. Nach dem letzten offiziellen Nachtessen genossen alle trotz Müdigkeit die Fotoshow Bye Bye Giverola bei einem Drink. Leider ist die Trainingswoche schon wieder vorüber und wir stiegen alle gesund, unfallfrei, etwas Müde, aber voller Eindrücke und guter Erinnerungen in den Car zurück in die kalte Schweiz.

 

Bilder
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